Setzkasten  -  Buckdruckmuseum

Besuchen Sie die "schwarze Kunst"

 

Die erste bekannte Druckpresse geht auf Johannes Gutenberg zurück, der um 1442 eine Spindelpresse für den Zweck des Buchdrucks einsetzte. Im Buchdruckmuseum wird ein Nachbau der Holz-Druckmaschine gezeigt, die Gutenberg aus einer Weinpresse entwickelt hat.

 

Weiterhin zu sehen ist eine Kniehebelpresse des Gießener Anzeigers, die aus Metall gebaut wurde sowie 2000 Jahre alte Schriftscheiben aus Ton. An einer kleinen Bostonpresse kann man die Entwicklung von der horizontalen zur vertikalen Druckform verfolgen, welche mit dem Heidelberger Tiegel, der weltweit am meisten eingesetzten Buchdruckmaschine, vollendet wurde.

 

Zu sehen ist, wie eine Zeitungsseite bis 1973 noch mit Bleibuchstaben gesetzt wurde und wie eine Abziehpresse aus dem Jahre 1953 funktioniert. Außerdem können Sie Ihre Fähigkeit beim Setzen von Buchstaben testen und selbst drucken.

Wer dies einmal versucht hat, kann ermessen, welche Leistung Gutenberg damals vollbracht hat.


Adresse

Setzkasten BUCHDRUCKMUSEUM

Wellersburgring 10

(Eingang Burgenring)

35396 Gießen-Wieseck


Öffnungszeiten: nur nach telefonischer Vereinbarung

Eintritt: frei

Kontakt: Privatmuseum Peter Kaluza

Tel.: 0641 - 55 99 01 45  und  95 02 09 0




Heimatmuseum  Lützellinden

Auf rund 110 m² Ausstellungsfläche mit ca. 1.800 Exponaten wird gezeigt, wie die Menschen in unserem Dorf früher lebten und arbeiteten. Der größte Teil der Exponate sind Spenden der Lützellindener Bürger.

 

Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer sind mit Einrichtungsgegenständen alter Zeiten ausgestattet. Eine Spielzeugsammlung, altes Porzellan sowie Gegenstände zur Flachsbearbeitung und der Milchwirtschaft sind in einem Allzweckraum untergebracht. Eine Schulbank mit Zubehör erinnert an die Vergangenheit.

 

Der Präsentation der reichverzierten Hüttenberger Tracht und handgestickten Tücher wird viel Raum gegeben. Besondere Ausstellungsstücke sind fünf Trachtenpuppen in Arbeitskleidung, Sonntagstracht, Hochzeitsgewand und der farbenfrohen Tracht einer jungen Frau, die von unseren Gästen bewundert werden.

 

Fotos aus dem Sudetenland und Böhmen und Mähren erinnern an die Heimat der im Jahre 1946 vertriebenen Mitbürger.

 

Wechselnde Ausstellungen an den Öffnungstagen stehen jeweils unter einem bestimmten Motto.

 

 

Trägerschaft: Heimatverein Lützellinden e. V.



Adresse

Heimatmuseum Lützellinden

(ehem. Rathaus)

Rheinfelser Straße 17

35398 Gießen-Lützellinden


Öffnungszeiten: jeden 2. Sonntag im Monat (außer Juli) von 14:00 - 17:00 Uhr

Eintritt: frei, Führungen am Öffnungstag oder nach Voranmeldung

Kontakt: Museumsleiterin G. Bork

Tel.: 06403  -  3693

2. Vorsitzender E. Engel

Tel.: 06403  -  4273

E-Mail: e.engellueli@web.de 




Heimatmuseum  Rödgen

Unter dem Dach des Bürgerhauses blüht das Dorfgeschehen der Vergangenheit wieder auf. Das Museum zeigt Ausschnitte aus dem Leben des vorigen Jahrhunderts. Die Wohnkultur wird beim Gang durch Küche, Schlafzimmer und die gute Stube deutlich.

 

An typische Berufe und häusliche Tätigkeiten erinnert das „Rad der Arbeit“, um das sich die Arbeitsplätze von Wagner, Küfer, Schuster, Hausfrau, Schneiderin, Friseurin sowie zahlreiche Werkzeuge und Alltagsgegenstände gruppieren.

 

Bei der ehemaligen Gemeindewaage finden sich Hilfsmittel zur kleinbäuerlichen Arbeit. Texttafeln und eine Bildergalerie erläutern die zum Leben notwendigen Tätigkeiten in den jeweiligen Zeit- und Lebensumständen der Bürger.

 

Das Museum zeigt nicht nur die Welt des vorigen Jahrhunderts, sondern lädt auch zum Raten und Mitmachen ein. An verschiedenen Exponaten können Jung und Alt experimentieren und wunderliche Dinge aus dem Schrank „Was ist Was“ in die Hand nehmen, um sie ihren Aufgaben von einst zuzuordnen.

 

Trägerschaft: Förderverein Heimatmuseum Rödgen


Adresse

Heimatmuseum Rödgen (Bürgerhaus)

Bürgerhausstraße 1

35398 Gießen-Rödgen


Öffnungszeiten/Führungen: nur nach Voranmeldung

Eintritt: frei

Kontakt: Förderverein D. Kraushaar

Tel.: 0641 47631




Heimatmuseum  Wieseck

Der Heimatverein Wieseck e. V., gegründet 2006, hat im Dezember 2014 mit der Eröffnung des Wiesecker Heimatmuseums ein wichtiges Ziel erreicht.

Das Museum widmet sich der Historie der bis 1939 selbstständigen Gemeinde, die erstmals 750 in Dokumenten erwähnt wurde. Weiterhin werden Exponate zur Tabakwarenfabrikation, der seit Ende des 19. Jahrhunderts ansässigen Töpferfamilie Keßler, die über 70 Jahre hier arbeitete sowie die Geschichte der Wiesecker Vereine, Unternehmen und Persönlichkeiten präsentiert.

 

Zu sehen sind auch ca. 3.000 Jahre alte Fundstücke, die eine Besiedlung der Region in vorchristlicher Zeit belegen.

Ein Höhepunkt der Sammlung ist eine alte Wiesecker Kirchturmuhr, die die Ev. Michaelsgemeinde zur Verfügung gestellt hat.

 

In wechselnden Ausstellungen werden Einblicke in das dörfliche Leben vor 100 und mehr Jahren mit Familien-, Schul-/Konfirmationsfotos und Aufnahmen von lokalen Feiern und Festen angeboten. In Sonderausstellungen haben Wiesecker Bürger und andere Interessierte die Möglichkeit, eigene künstlerische und handwerkliche Beiträge im Museum vorzustellen.

 

Trägerschaft:  Heimatverein Wieseck e .V.


Adresse

Wiesecker Heimatmuseum

im Saalbau Schepers

Philosophenstraße 18/20

35396 Gießen-Wieseck


Öffnungszeiten: von Januar bis Oktober jeden 3. Sonntag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr;

November und Dezember: 1. und 2. Advent, auch mit Führung. Weitere Termine nach Voranmeldung möglich.

Eintritt:  frei


Kontakt:

1. Vorsitzender Wolfgang Bellof

Tel.:  0641 - 9502121

Mobil:  0175 - 5224776

E-Mail: bellof@t-online.de